Nov 07, 2015 - 0 Comments - Kunst, Kultur & Film -

Die 12 schönsten Filmdramen

Vor längerer Zeit habe ich euch eine Auwahl der schönsten Liebesfilme zusammen gestellt und auch bereits weitere Rankings anderer Kategorien in Erwägung gezogen. Da der Beitrag auf großen Anklang gestoßen ist, möchte ich mit dieser Auswahl an Filmdramen anschließen.

 

Nr: 12: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Der seltsame Fall des Benjamin ButtonDer Film erzählt die Geschichte, des Benjamin Button, der im Jahre 1918 in der körpergröße eines Babys aber mit den Gebrechen eines alten Mannes geboren wurde. Nachdem seine Mutter bei seiner Geburt gestorben war, legt ihn sein Vater auf der Schwelle eines Altenheimes ab, wo ihn die Betreiberin Queenie findet und aufzieht. Benjamins biologische Uhr tickt rückwärts und so wird sein Körper statt älter immer jünger. Vorlage des Filmes ist die Kurzgeschichte „The Curious Case of Benjamin Button“ von F. Scott Fitzgerald und galt lange als unverfilmbar. Mithilfe von Maske, digitaler Technik und den Einsatz verschiedener Lichtquellen war die Verfilmung nun aber doch möglich. Kein Wunder also, dass der Film den Oskar für das beste Szenenbild, das beste Make-up und die besten visuellen Effekte bekam.

„Es ist als… hätte ich ein ganzes Leben hinter mir und ich kann mich nicht erinnern wie es war.“

 

Nr. 11: Up in the air

Up in the air

Im Film „Up in the Air “ geht es um Ryan Bingman, gespielt von George Clooney, der für zwischenmenschliche Beziehungen nicht viel übrig hat. Sein Job ist es, im Auftrag von verschiedenen Firmen Kündigungen an die Mitarbeiter auszusprechen, um den Unternehmen diese unangenehme Aufgabe abzunehmen. Nebenbei sammelt er unzählige Flugstunden und fühlt sich im Flugzeug wie zu Hause. Als ihm die neue Kollegin Alex begegnet beginnen seine Probleme…

 

 

 

Nr. 10: Stolz & Vorurteil

Stolz und Vorurteil

Der Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Jane Austen basiert, lässt sich leider nicht in wenigen Worten zusammenfassen, ohne dass er furchtbar langweilig wirkt. Im Grunde geht es um die Beziehung zweier Menschen, die zunächst auf vielen Vorbehalten und Aroganz baut. Bis Beide sich näher kommen, durchleben sie erst eine persönliche Wandlung. Mit zahlreichen ironischen Szenen kritisiert der Film die Grenzen und starren Regeln des viktorianischen Zeitalters.

Naja, das klang jetzt doch ein wenig öde, aber seht ihn euch am Besten selbst an ;)

 

 

Nr.9: Fighting

Fighting

Der ehemalige Ringer Sean McArthur versucht sich mit kleinen Geschäften über Wasser zu halten, bis Harvey Boarden sein Talent für den harten Straßenkampf erkennt und ihn als Kämpfer in verbotenen Bare-Knuckle-Turnieren unterbringt. Die Kämpfe dienen hauptsächlich dem Vergnügen der Reichen, die auf den Sieg oder die Niederlage der Kämpfer wetten. Schnell wird Sean ein Star der Szene, bis ihm schließlich klar wird, dass er für dieses Spiel nur benutzt wird.

 

 

 

Nr. 8: Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück

Das Filmdrama mit Will Smith erzählt die wahre Geschichte von Chris Gardner, der mehr oder weniger erfolglos versucht neuartige Knochenmessgeräte zu vertreiben. Wegen der finanziellen Engpässe verlässt ihn seine Frau und er lebt schließlich mit seinem Sohn auf der Straße. In der Hoffnung auf ein besseres Leben nimmt Chris eine unbezahlte Praktikumsstelle mit Aussicht auf eine Festanstellung an und versucht seinem Sohn in der schwierigen Lebenslage ein guter Vater zu sein.

 

 

„Genau in diesem Moment musste ich an Thomas Jefferson denken, an die Unabhängigkeitserklärung und unser Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glücksseligkeit. Und ich weiß noch wie ich dachte „Woher hat er gewusst, dass er das Wort Streben da rein packen muss?“ Vielleicht ist das Glück etwas nach dem wir wirklich nur streben können und das wir niemals erreichen, so sehr wir uns auch bemühen.“

 

Nr. 7: Terminal

Terminal

Ein eher unbekannter Tom Hanks Film, dafür aber mit einem weiteren
„Was wäre wenn..“-Gedanken, den sich jeder von uns schon mal im Kopf hatte:

„Was wäre, wenn ich auf einer einsamen Insel verschollen wäre?“
„Was wäre wenn ich einfach von Zuhause losmaschieren würde?“
oder hier: „Was wäre wenn ich in einem Flughafen gefangen wäre und dort leben müsste?“

ein etwas unrealistischer, aber sehr humorvoller Film über das Leben eines Mannes im Terminal.

 

 

Nr. 6: Der große Gatsbe

Der große GatsbeEin weiterer misratener Versuch Leos den Oskar zu ergattern. Die beste Rolle in diesem Film spielt meiner Meinung nach aber auch nicht DiCaprio, sondern die Kostümbildner, die unser Herz für die 20er Jahre öffnen…

 

 

 

 

Nr. 5: Slumdog Millionär

Slumdog Millionär

Der mit acht Oskars ausgezeichnete Kinofilm beschreibt den Tag im Leben des 18-jährigen Jamal Mailik in der Fernsehsendung „Who Want’s To Be A Millionaire?“. Er steht kurz davor den großen Preis zu gewinnen, doch der aus dem Slumdog stammende Junge scheint den Verantwortlichen verdächtig. Wieso sollte ein aus solch ärmlichen Verhältnissen stammender Junge die Fragen aus unterschiedlichen Wissensbereichen beantworten können? Mit verschiedenen Rückblenden auf das Leben von Jamal Mailik stellt der Film das Schicksal als Lösung auf diese Frage dar.

 

 

Nr. 4: Das Beste kommt zum Schluss

Das beste kommt zum Schluss

Der weiße Klinikbesitzer und Milliardär Edward Cole und der schwarze Automechaniker Carter Chambers sind beide an Krebs erkrankt und haben nur noch wenige Monate zu leben. Entgegen der Entscheidung ihres privaten Umfeldes wollen beide noch möglichst viel erleben und lernen sich auf einer gemeinsamen Weltreise immer besser kennen. Beide entwickeln ein Verständnis für das Bedürfnis des anderen bis Chamber erneut operiert werden muss und noch ein Punkt auf der gemeinsamen „Löffelliste“ übrig bleibt…

 

 

 

Nr. 3: Cast away – Verschollen

Cast awayDie meisten Tom Hanks Filme sind große Klassiker, die man gesehen haben muss. Aus jedem seiner Filme gibt es kleine Anekdoten und Zitate, die einen ein Leben lang verfolgen. Wie der Volleyball mit der blutigen Hand, „Streets of Philadelphia“ oder die berühmten Worte „Lauf Forest, Lauf!“. Genauso gut könnte hier also auch The Green Mile, Forest Gump oder Philadelphia in der Liste stehen. Aber mein absoluter Favorit bleibt Cast away – auch wenn die Filmmusik nicht so bekannt wie jene aus Philadelphia ist ;) Ein absoluter Klassiker also unter den Filmdramen. Eine Zusammenfassung ist hier wohl kaum nötig, wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn einfach ansehen. Oder am Besten einen Tom-Hanks-Filmabend organisieren und dann auch  gleich Nr.7 mit aufnehmen.

 

Nr. 2: Good Bye Lenin!

Good Bye Lenin

Der deutsche Film mit Daniel Bühl verpackt die eher traurige Geschichte über den 21-jährigen Alex und seine nach einem Unfall im Koma liegende Mutter in eine doch recht lustige Mauerfallkomödie. Als Alex Mutter nach 8 Monaten im Koma wieder aufwacht, hat sie den Abgang Erich Honeckers und die Wiedervereinigung verschlafen. Das Herz der Mutter, die große Anhängerin der DDR war, würde diesen Schlag nicht verkraften und so versucht Alex mit Hilfe von Freunden und Familie den Schein, die DDR würde weiterhin existieren, aufrecht zu erhalten.

 

 

Nr. 1: Sieben Leben

Sieben LebenAls ich den Film das erste Mal sah, hab ich die ersten Minuten verpasst. Ich war also mittendrin und verstand erst einmal gar nichts. Trotzdem riss er mich mit und als mir, emotional gefesselt, erst gegen Ende des Filmes klar wurde, was Hauptfigur Ben Thomas eigentlich vorhat, war ich doch ziemlich berührt.

Ein sehr trauriger, aber wirklich schöner Film mit Will Smith in der Hauptrolle: