Nov 06, 2014 - 1 Comments - Alles Retro -

Blogparade: Gesellschaftsspiele (unserer Kindheit bis heute)

Maria von gesellschaftsspiele.de brachte mich auf die Idee, mich im Rahmen einer Blogparade den schönsten Gesellschaftsspielen meiner Kindheit bis heute zu widmen. Wie ich finde, ein sehr schönes Thema für die graue Jahreszeit. In meinem Beitrag veröffentliche ich euch meine persönliche Top 5 der schönsten Gesellschaftsspiele.

 

zicke zacke huehnerkake

Nr. 5: Zicke Zacke Hühnerkacke

Zu allererst muss ich sagen, bin ich noch nie ein Freund von Glücksspielen gewesen. Deshalb wird man in meiner Rangliste vergeblich nach „Mensch ärgere dich nicht!“ oder „Monopoly“ suchen. Viel mehr Freude fand ich bei Spielen, die meine Konzentration und Denkkraft forderten. Deshalb ist „Zicke Zacke Hühnerkake“ für mich ein wunderbares Gesellschaftsspiel. Es ist recht simpel (bereits für Kinder ab 6 Jahren zu empfehlen) und auch ich spiele es heute noch gerne. Jede Spielfigur ist als Hahn oder Henne gestaltet. Beim Spiel gilt es, sich möglichst viele der verdeckten Kärtchen zu merken, um auf den Feldern voranzuschreiten. Überholt man dabei ein anderes Huhn, darf man diesem seine Feder „herausreisen“ und behalten, solange man nicht selbst überholt wird. Ziel des Spieles ist es, alle Federn auf dem kreisförmigen Spielfeld zu sammeln. „Zicke Zacke Hühnerkake“ habe ich durch meine jüngere Schwester kennen gelernt. Eben ein Spiel von jung bis alt.

 

tabu

 Nr. 4: Tabu

Tabu gehört zu den bekanntesten Gesellschaftsspielen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum möglichst viele Begriffe in kurzer Zeit zu erklären, die dann vom eigenen Team erraten werden sollen. Dabei darf weder eines der fünf Tabuwörter, noch ein Bestandteil des gesuchten Wortes verwendet werden. Tabu gibt es mittlerweile auch in zahlreichen Sondereditionen, sodass die Karten eigentlich nie ausgehen können. Leider macht es erst in einer großen Gruppe richtig Spaß, in der man zwei Teams bilden kann und möglichst noch einen Zeitnehmer übrig hat. Dadurch ist Tabu zum idealen Partyspiel geworden.

 

durak

Nr. 3: Durak

Durak (zu deutsch „Dummkopf“) ist eines der schönsten Kartenspiele, die ich kenne. Es ist anfangs nicht ganz einfach zu verstehen aber mit der Zeit kann man kaum noch damit aufhören. So schwierig wie Skat ist es dann aber auch wieder nicht ;). Im Prinzip geht es darum, nach Aufbrauchen des Kartenstapels all seine Karten loszuwerden. Wer am Ende noch die meisten Karten übrig hat, ist der Verlierer und damit der „Dummkopf“. Damit gibt es bei diesem Spiel eigentlich keinen Gewinner sondern nur einen Verlierer. Durak ist ein wunderbares Spiel für lange Sommernächte oder kalte Wintertage unter Freunden. Für die Familie eignet es sich nicht unbedingt, da es für Kinder recht schwer zu verstehen ist.

 

activity

Nr. 2: Activity

Activity wiederum ist wie für die Familie gemacht. Es gibt drei verschiedene Kategorien –Pantonime, Zeichnen und Erklären– in denen verschiedene Begriffe erraten werden müssen. Bei jedem Zug hoffe ich insgeheim keine Pantomime machen zu müssen, wenn ich an der Reihe bin. Freue mich dann aber zu zusehen, wie sich die anderen anstellen. Auch die Malkünste der Spieler bringen oft das ganze Team zum lachen. Spätestens wenn man dann hinterher auf die Karte sieht und ließt, was vom anderen erwartet wurde. Ich habe bei Gesellschaftsspielen selten so gelacht wie bei Activity. Ähnlich wie bei Tabu gibt es mittlerweile unzählige Sondereditionen, sodass das Spiel nie langweilig wird.

 

querdenker

Nr. 1: Querdenker

Querdenker dürfte nicht allzu bekannt sein. Lange habe ich nach einem ähnlichen Spiel oder einer Erweiterung der Karten gesucht, aber leider nichts in der Art gefunden. Denn leider habe ich das Spiel mittlerweile so oft gespielt, dass ich beinahe alle Karten auswendig kenne und das Ganze so wenig Sinn macht. Dennoch ist es immer eines meiner liebsten Spiele gewesen. Wie bereits am Anfang erwähnt, mag ich die Art von Spielen, bei denen man etwas um die Ecke denken muss und genau darum geht es hier. Personen, Dinge oder Orte werden in 20 Sätzen kurz beschrieben, der Spieler hat zwischen jedem Satz Zeit zu überlegen, um was es sich handelt. So wird die Titanic zum Beispiel mit „Ich habe das Eis gebrochen“ oder „Ich hätte lieber doch nicht in die Berge fahren sollen“ beschrieben. Neben Dingen wie der Titanic, tauchen auch zahlreiche Prominente und geografische Orte im Spiel auf. Es setzt daher eine gute Allgemeinbildung voraus, läd ab und zu aber auch einfach nur zum Schmunzeln ein.

Ihr habt nun auch Interesse an der Blogarade „Gesellschaftsspiele – Sieg oder Niederlage“ teilzunehmen?
Wie’s funktioniert könnt ihr hier nachlesen:

Zur Blogparade 

Ein Kommentar zu Blogparade: Gesellschaftsspiele (unserer Kindheit bis heute)

  1. Maria

    Danke für deine Teilnahme an der Blogparade! :)

    6 Nov 2014 - Antworten

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