Okt 23, 2015 - 0 Comments - Kunst, Kultur & Film -

Barbara Schöneberger gibt’s jetzt für 3,80€

Neue Frauenzeitschrift "Barbara" von Barbara Schöneberger

Naja, zumindest in Magazinform. Deutschland liebste Moderatorin hat die erste Ausgabe ihrer neuen Frauenzeitschrift herausgebracht. Und wir lieben sie!
– Die Zeitschrift und Barbara ;)

„In vielen Magazinen läuft es immer gleich. Vorn wird dazu aufgerufen, sich einfach so zu akzeptieren, wie man ist. Drei Seiten weiter gibt’s die Herbst-Diät, mit der man fünf Kilo in nur drei Tagen verlieren soll. Und ab Seite 40 kommen dann die schönsten Cupcake-Rezepte mit zusammengenommen 85.000 Kalorien!!“

Und genau das ist Barbaras Magazin nicht. Von starken Frauen, die zum Mars fliegen, über Menschen, die zum ersten Mal jemanden verloren haben bis hin zu 24 Fakten über Premieren, Dinge, die wir zum ersten Mal erlebten, ist die Zeitschrift – genau wie Barbara – durchweg ehrlich.

Ganz davon abgesehen gefällt mir das Layout. Es ist nicht die alte Leier von Zeitschriften, die wir in und auswendig kennen und bei denen wir ohne den Frauennamen auf dem Titelblatt gar nicht sagen könnten, um welche Zeitung es sich handelt. Barbara ist modern, mit großflächigen Bilder, tollen Farbe und schlichter Typografie.

Bereits auf der Titelseite schreibt sie: „Kein normales Frauenmagazin“ und schon auf den ersten Seiten finde ich nicht wie erwartet Schuhe oder Makeup, sondern ein paar sympatische Fotos ihres Teams. Natürlich brauchen wir Frauen auch ein bisschen Mode, Beauty und Einrichtung und das gibt es dann auch ab Seite 102, neben leckeren Rezepten und ein paar Reisetipps. Das klingt jetzt aber doch recht gewöhnlich. Ist sie doch wie jede andere Frauenzeitschrift? Naja, zumindest muss ich mir nicht sagen lassen, dass mein Lebensziel das Erarbeiten von Konfektionsgröße 36 ist. Stattdessen gibt es „Traumfrühstück mit Barbara“ oder „Der Zopf muss hoch. Und: Frau Schönebergers Stylist plaudert aus“.

Ich bin noch nicht ganz durch und normalerweise soll man ein Werk ja erst loben, wenn man es ganz gesehen hat, aber ich mag sie schon jetzt und hoffe „Barbara“ bleibt wie sie ist ;)