Jan 15, 2015 - 0 Comments - Alles Retro -

6 coole Dinge aus den 90ern, die wir hätten beibehalten sollen

Es wird mal wieder Zeit für einen Beitrag in der Sparte „Alles Retro“! Vielleicht wurde der ein oder andere von euch – so wie ich – in diesem Jahrzehnt geboren oder hat sein Abitur gemacht, seine erste Liebe kennen gelernt, geheiratet…

…wie auch immer, sind nun anderthalb Jahrzehnte vergangen und wir können schmunzelnd auf die schönsten Dinge aus den 90ern zurückschaun und uns ärgern, wenn wir das ein oder andere bei der letzten Entrümpelung entsorgt haben.

 

Nr. 6: Der Game-Boy

1989 erschien der erste Game-Boy auf dem Markt. Mit ihm folgten Kultspiele wie Tetris, Super Mario und Pokémon. Der Einführungspreis in Deutschland lag damals bei 150 DM. Mit insgesamt knapp 120 Millionen verkauften Modellen ist er einer der meist verkauften Konsolen weltweit. Lange Zeit war er die bestverkaufte portable Konsole, dieser Rekord wurde allerdings vom Nintendo DS gebrochen.

 

Nr.5 Das Sportlerweck

Warum es bei uns „Sportlerweck“ hieß, weiß ich bis heute nicht. Das Brötchen mit Schokoküssen für zwischendurch. Habe ich leider seit den 90ern nirgens mehr gesehen. Warum eigentlich?

 

Nr.4: Der Golf 2

Das Kultauto schlechthin. Von 1983 bis 1992 über 6,3 Millionen Mal produziert. Schade, ich hätte ihm auch noch weitere 9 Produktionsjahre gewünscht. Er war übrigens der erste VW, der auf eine automatische Fertigung mit Industrierobotern ausgelegt wurde. Am 1. Januar 2013 waren auf deutschen Straßen immer noch 126.000 Golf 2 zugelassen. Damit ist er, nach dem Mercedes W 124 und dem Audi 80 der dritthäufigste Youngtimer in Deutschland. Für den kultigen Wolfsburger wünsche ich mir, dass er das auch noch die nächsten Jahre bleiben wird!

 

Nr. 3: Kassetten

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es für die nächsten Generationen einmal unbegreiflich sein wird, wie wir früher die Bänder einer Kassette mit dem Bleistift auffädelten. Bereits CDs und DVDs sind veraltet, das meiste spielt sich über die Cloud ab. Aber hier und da sind wir doch noch froh, etwas „handfestes“ zu haben. Auch wenn wir uns von der Kassette als Musiktonträger nun wirklich verabschieden müssen, auf vielen T-shirts von Retrofans und Hipstern werden wir sie in den nächsten Jahren noch in Erinnerung behalten ;)

 

Nr. 2: Die SMS

Die ersten Ideen für einen Textnachrichtendienst gab es bereits 1984. Der ursprüngliche Konzeptvorschlag kam von Friedhelm Hillebrandt von der damaligen Bundespost. Er legte auch die Länge auf 160 Zeichen fest, da er feststellte, dass Postkarten und Telexe meist auch nicht mehr als 160 Zeichen umfassten. Am 3. Dezember 1992 wurde der Text „Merry Christmas“ in einer ersten Kurzmitteilung vom Ingenieur Neil Papworth von einem PC an ein Mobiltelefon verschickt. Heute sind Instant-Massaging-Dienste wie Whatsapp, Snapchat oder Telegram Messenger dabei unsere klassische SMS abzulösen. 2014 hat die Zahl der versendeten SMS im Vergleich zum Vorjahr erstmals nicht zugenommen. Vermutlich hat die SMS damit bald ausgedient. Schade drum.

 

Nr. 1: Freundschaftsbändchen

Stundenlanges, mühsames Knüpfen und bunt geschmückte Arme wie Wolfgang Petry. Vermutlich sind die kitschigen Bändchen nach dem Aufkommen von Facebook-Freundschaftanfragen verschwunden. Naja, die 342 Freunde, die wir laut Facebook durchschnittlich haben, wollten wir dann vielleicht doch nicht alle am Arm tragen.